Der Beitrag ist eine Kopie aus meinem eigentlichen Blog.
konnte gestern abend nicht einschlafen und spazierte durch die schlafende Stadt.
Gerade nachts sieht man das sterbende an ihr, hört das Seufzen nach Leben aus den verlassenen Häusern, leerstehend seit langem, Häuser aus der reichen Vergangenheit Plauens. Daneben restaurierte Gründerzeitgebäude, viele Wohnungen ohne Licht, leer, auf der Suche nach Mietern. In einigen brennt rotes Licht, wartend auf Kundschaft.
Im Frühjahr wird wieder Unkraut zwischen den Pflastersteinen wuchern, auf Nebentraßen die nur selten ein Auto berührt. Melancholie kommt hoch und der Traum, dass alles besser werden könnte, mit Arbeitsplätzen und damit auch Wohnungsbedarf.
Noch ein Bier in einer kleinen Bar und dann müde gelaufen ins Bett gefallen.



1 Kommentar »