Plauen-Blog: Das Weblog von Plauenern für Plauener

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Mo
29
Mai '06

Einbruch aus Hunger

Unbekannte sind Freitagnacht in den Verkaufswagen einer Bäckerei eingebrochen. Die Täter stahlen Backwaren im Wert von 20 Euro.

Gelesen auf SZ-online.de

Mo
22
Mai '06

Frau von Autodieben angegriffen

Eine 23-Jährige wurde am Samstag von Autodieben angegriffen und verletzt. Zuvor hate sie zwei Männer beobachtet die offenbar im Auto ihrer Mutter festsaßen. Nachdem die Frau die beiden befreite, wurde sie geschlagen. Einer der Männer, ein 18-Jähriger, konnte von der Polizei gefasst werden.

Gelesen auf SZ-online.de

Do
18
Mai '06

Montagsdemo am 15. Mai

Am Montag, dem 15. Mai 2006 kamen erneut ca. 30 Kundgebungsteilnehmer auf den Theaterplatz in Plauen, um gegen die Politik des Sozialabbaus und der Verarmung zu protestieren.
Es sprach Klaus Tischendorf, Mitglied des Landtages und stellvertretender Vorsitzender der Linkspartei Sachsens, zu den geplanten Veränderungen des Hartz-IV-Gesetzes. Er verglich die Taktik der Bundesregierung mit jener Bismarcks von „Zuckerbrot und Peitsche“. Wobei, so der Redner, das Zuckerbrot recht dürftig ausfalle. Denn
1. ab 1. Juli 2006 wird der ALG-II-Regelsatz in ganz Deutschland gleich sein, nämlich 345,-€ für erwerbsfähige Einzelpersonen. Er liege damit also immer noch weit unter der von der EU definierten Armutsgrenze;

2. „dürfen“ Kommunen, wenn ALG-II-Empfängern Obdachlosigkeit droht, deren Mietschulden übernehmen. Dieses Darlehen muß dann aber vom Regelsatz zurückgezahlt werden. Vorher jedoch, muß der Begünstigte aber erst evtl. vorhandenes Vermögen einsetzen, auch das eigentlich geschützte, sogenannte Schonvermögen (200,- € pro Lebensjahr).

Die beabsichtigten Kürzungen, verwies der Redner, seien allerdings wesentlich umfangreicher, wie

- Einbeziehung von unter 25-jährigen in die Bedarfsgemeinschaft;
- Einschränkung des Erstwohnungsbezugs von unter 25-jährigen
- Absenkung des Rentenversicherungsbeitrages von 78,- auf 40,- €, sowie
- Senkung des Krankenversicherungsbeitrages.

Aber nicht nur Arbeitslose leben am Existenzminimum, sondern auch Menschen, die in Arbeit sind, gelten zunehmend als arm. So seien in Ostdeutschland fast 60 Prozent der Beschäftigten sogenannte Niedriglöhner, lägen also bei 75 Prozent des durchschnittlichen Bruttolohnes oder darunter. Fast 30 Prozent der Ostdeutschen bekämen nur einen „Armutslohn“, liegen also bei der Hälfte des durchschnittlichen Mindesteinkommens, empörte sich der Redner. Tischendorf zitierte den einstigen Präsidenten der USA Roosevelt, der 1933 das Existenzrecht amerikanischer Unternehmen in Frage stellte, deren Arbeiter nicht von den gezahlten Löhnen auch gut leben können. Durch Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes, meinte Tischendorf, könne der Verarmung der arbeitenden Bevölkerung wirksam entgegen gesteuert werden, und verwies dabei auf Erfahrungen in anderen EU-Ländern, wie z.B. Großbritannien. Dort wirke sich dessen Einführung nicht nur positiv auf die Gleichberechtigung von Frauen, sondern auch positiv auf die Wirtschaft aus.

gefunden beim Bürgerforum Sozialkultur - Plauener Widerstand

Mi
10
Mai '06

Wirtschaftsförderung

…speziell für Plauen. Die Stadt Plauen wirbt auf ihrer Website für den Wirtschaftsstandort Plauen u.a. mit dem niedrigen Lohnniveau in Sachsen.
Trotz hoher Qualifikation erhielten im Jahr 2004 die Beschäftigten im produzierenden Gewerbe im Freistaat ca. 700 EUR Brutto weniger als Arbeitnehmer im früheren Bundesgebiet. Angestellte liegen mit über 900 EUR unter dem Durchschnitt der alten Länder.

Quelle –> hier

Ob sich diese Rathausdeppen schon mal gefragt haben, wieso München der Wirtschaftsstandort schlechthin ist, obwohl dort die Löhne wohl mit die höchsten in Deutschland sein dürften.

Fragende Grüße

Mr.D.

Der Beitrag ist meinem Blog leben wagen - the diary of Mr.D. entnommen.

Do
4
Mai '06

Überfahren oder Vogelgrippe?

Unser Lokalreporter Mr.D. hat auf Plauens kopfsteinpflastrigen Straßen eine grausige Entdeckung gemacht! Offensichtlich ist die Vogelgrippe in Plauen angekommen. Unweit der eigenen Wohnung, damit im 3km Sperrbezirk gelegen *ohschrecknixwieweg*, hat er unter Einsatz seiner eigenen Gesundheit die Fotos, die die Wahrheit ans Licht bringen, geschossen. Die ganze grausige Realität mit einem Klick auf die Bilder (nur für Personen über 18!!!!)

die Straße des Grauens:


Für die Wahrheit- bitte anklicken

Grauenvolle Details:


Für die Wahrheit- bitte anklicken

nachzulesen unter: Leben wagen - the diary
of Mr.D.