Der Beitrag ist eine Kopie aus meinem eigentlichen Blog.
konnte gestern abend nicht einschlafen und spazierte durch die schlafende Stadt.
Gerade nachts sieht man das sterbende an ihr, hört das Seufzen nach Leben aus den verlassenen Häusern, leerstehend seit langem, Häuser aus der reichen Vergangenheit Plauens. Daneben restaurierte Gründerzeitgebäude, viele Wohnungen ohne Licht, leer, auf der Suche nach Mietern. In einigen brennt rotes Licht, wartend auf Kundschaft.
Im Frühjahr wird wieder Unkraut zwischen den Pflastersteinen wuchern, auf Nebentraßen die nur selten ein Auto berührt. Melancholie kommt hoch und der Traum, dass alles besser werden könnte, mit Arbeitsplätzen und damit auch Wohnungsbedarf.
Noch ein Bier in einer kleinen Bar und dann müde gelaufen ins Bett gefallen.
Dieser Eintrag wurde verfasst am Dienstag, 21. März 2006 um 00:04 und in der Kategorie Leben und Wohnen abgelegt. Antworten auf diesen Beitrag kannst du mit dem RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst außerdem einen Kommentar abgeben oder einen Trackback von deinem Blog senden.



27. September 2007 um 21:41
Hi,bin durch zufall auf dieses blog gestoßen.
ich war schon oft in PL,da dort meine großeltern wohnen.
was du beschreibst,gibt es auch in meiner stadt.ich komme aus bremerhaven in norddeutschland,hier haben wir 20% arbeitslose und auch leerstäde,aber jedesmal wenn ich in PL bin,was leider nicht oft ist,da es fast 600km von meinem derzeitigen wohnort entfernt ist,sehe ich verbesserungen,die es hier nicht so gibt.
ich jedenfalls mag eure stadt,von der landschaft her sehr schön und die leute sind freundlicher als hier.
wartet mal ab,in ein paar jahren sieht das bei euch schon besser aus,auch mit arbeit.
LG ins schöne Vogtland